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Kurz vor dem Contest-Bergfest: ein Zwischenstand

Eine Woche ist vorüber. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz unserer bisherigen ersten Schritte im Crowdfunding-Contest des Deutschen Integrationspreises auf Startnext.

4000 Euro im Pott, knapp 200 Unterstützer, und das nach gerade mal neun Tagen – die Bilanz fällt gar nicht so schlecht aus, möchte man meinen. Trotzdem sind wir derzeit nur auf Platz 11 des Unterstützer-Rankings, das letzten Endes darüber entscheidet, wer von den insgesamt 40 Projekten (15 sind nicht angetreten), bzw. von den 20 Top-Platzierten viel (an die 15.000 Euro) oder nicht ganz so viel Fördergelder (an die 5.000 Euro) aus dem Hertie-Topf erhält. Zum Vergleich: Die Spitzenreiter haben   bislang ungefähr 290 Unterstützter animieren können, Stand 1.4.2017.

Viel Müh, wenig Lohn also? Man weiß es nicht. Zumindest nicht, was den Lohn angeht, da nicht bekannt ist, wie die Preisgelder skaliert werden und zudem niemand in die Zukunft sehen kann.

Dass Crowdfunding an sich eine ziemlich anstrengende Sache ist, wissen wir hingegen schon jetzt. Das ständige Klinkenputzen, Werbung machen und Animieren dürfte nicht jedermanns Sache sein, und auch manchem Empfänger in der Freundesliste die Aufrufe ziemlich auf den Nerv gehen – Stichwort Massenbotschaften/Spam. Zudem machen technische Nicklichkeiten der Startnext-Crowdfunding-Plattform ein schnelles, unabhängiges Agieren unmöglich. Und vergessen wurden wir anfangs auch 😀

Großer Nutzen – Facebook vonnöten

Andererseits ist es nicht von der Hand zu weisen, dass sich durch eine Crowdfunding-Aktion, vor allem wohl im Rahmen eines namhaften und aktiv beworbenen Wettbewerbs, binnen kürzester Zeit ein Haufen Geld machen lässt. Das wiederum kommt den teilnehmenden Projekten direkt zu Gute, sollte die Fundingschwelle gut gewählt, sprich nicht zu hoch angesetzt sein.

Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die jeweiligen Verantwortlichen online-affin sind und für das Projekt bereits Wochen, wenn nicht gar Monate zuvor eine Community aufgebaut haben, beispielsweise über eine Facebook-Fanpage oder einen Newsletter-Verteiler. Denn wer kein Facebook hat, dürfte  ziemlich aufgeschmissen sein: Mehr als 2/3 unserer Besucher kamen bislang direkt aus dem Sozialen Netzwerk, der Rest über den direkten Link, was auf erfolgreiches E-Mail-Marketing schließen lässt. Die Postings in Xing, Linkedin und Twitter verpufften scheinbar, zumindest lässt die Startnext-Auswertung keine anderen Rückschlüsse zu.

Eierkuchen für alle

Trotzdem sind wir froh und dankbar, die Chance bekommen zu haben, hier dabei zu sein. Und sollte es uns gelingen, die Fundingschwelle zu reißen, die in unserem Fall bei 10.000 Euro liegt, war das Ganze wohl jede Anstrengung wert.

Momentan fehlen uns noch circa 80 Unterstützer. Die Kampagne findet hier statt. Dürfte eigentlich machbar sein, bis zum 11. April die Stimmen einzusammeln, oder?

Deswegen die Bitte:

Helft uns! Spendet! Und teilt!

Ups. Da ist er wieder, der Akquise-Modus. Ach was solls.

Hier ist nochmal unser Pitch-Video, inklusive neuem fancy Lied, optimiertem Text und neuem Sprecher:

Vielen Dank 🙂

PS: Nichts von alledem, was hier geschrieben wurde, ist ein Aprilscherz.

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